• beatnix68

Besuch in Auneau

Aktualisiert: 8. Aug.

Nach zwei langen Jahren, in denen durch Corona bedingt kein Austausch zwischen unseren Partnerstädten mehr stattfinden konnte, hieß es am 23. Juni endlich wieder: Wir fahren nach Frankreich! Pünktlich um 9:30 Uhr startete unser Bus von der Güglinger Mediothek ab in Richtung unseres Nachbarlandes. Ein Novum war, dass wir elf Schüler von der Realschule Güglingen mit ihren beiden Lehrerinnen dabei hatten. Ursprünglich wollten sie sich mit einer Deutschlehrerin an der Schule von Auneau treffen, die mit der RSG einen regelmäßigen Schüleraustausch initiieren möchte, jedoch musste sie uns in letzter Minute wegen einer Erkrankung an Covid-19 absagen. So lag es an den beiden Austauschkomitees, kurzfristig eine andere Lösung hinsichtlich Unterkunft und Programm zu organisieren.


Nach etwa zehnstündiger Fahrt erreichten wir schließlich unser Ziel und wurden in Aunay-sous-Auneau sehr herzlich empfangen. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Vereinsheim ließen wir den Rest des Abends gemütlich bei unseren Gastfamilien ausklingen.


Ausgeruht ging es dann am Freitagmorgen nach Giverny in der Normandie, wo wir das Haus und die Gärten des berühmten Impressionisten Claude Monet besuchten. Da unsere Delegation von der Güglinger Realschule nicht – wie ursprünglich geplant – das Collège Jules Ferry in Auneau besuchen konnte, begleiteten sie uns zum Domizil des Malers. Beeindruckend war der große Garten mit Bachläufen und idyllischem Seerosenteich sowie die Räumlichkeiten, in denen Monet lebte. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir noch ein Museum, um mehr über das Leben und Werk des Künstlers zu erfahren.


Wieder in Aunay angekommen, nahmen wir ein gemeinsames Abendessen ein, anschließend lauschten wir noch auf dem Hauptplatz von Auneau den beschwingten Tönen der hiesigen Blaskapelle.


Schließlich starteten wir am Samstagmorgen Richtung Orléans. Hier erfuhren wir bei einer Rundfahrt mit einer Touristenbahn einiges über die bewegte Geschichte der Stadt und natürlich über das Leben von Jeanne d’Arc, die während des Hundertjährigen Krieges die Stadt vor einer Einnahme durch der Engländer bewahrte.



Leider war uns Petrus an diesem Tag nicht sehr wohlgesonnen, sodass wir bei strömendem Regen frühzeitig und leicht durchnässt wieder zurück nach Aunay fuhren. Dennoch nahmen wir von der prächtigen Stadt mit großen Plätzen, historischen Gebäuden und der imposanten Kathedrale viele schöne und nachwirkende Eindrücke mit.



Beim Abendessen fand sich dann noch Gelegenheit für einen offiziellen Teil, bei dem sogar der ehemalige Bürgermeister Jacques Weibel anwesend war. Es wurde allen Verantwortlichen, Organisatoren und Gastgebern für ein tolles Wochenende mit einem wunderbaren Programm gedankt und ein Grußwort von Bürgermeister Heckmann verlesen. Schließlich fand noch eine Geschenkübergabe statt.



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